See you later Alligator!

(30.07.2011)

Nachdem wir bei Arielle aufgewacht sind, packten wir fix unsere Sachen und verließen die paradiesischen Key’s. Denn als nächstes standen die Everglades auf unserem Plan.

Zuerst wollten wir den Weg in Richtung Flamingo nehmen, doch da wir dort 10$ Eintritt für den Nationalpark bezahlen mussten (und wir nicht wussten ob wir weiter nördlich nochmals bezahlen müssen) entschieden wir uns für den “direkteren” Weg, den Tamiami Trail. Dort veränderte sich dann rasch die Vegetation und wir sahen das für die Everglades typische Bild: jede Menge Wasser und Gras.

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Etwas weiter in dem Gebiet drin suchten wir uns einen der zahlreichen Anbieter für Airboat-Touren aus und für 16$ pro Person ging es dann auch direkt los. Im nur 10-30cm tiefen Wasser fuhren wir mit doch recht rasanter Geschwindigkeit durch das noch relativ unberührte Naturschutzgebiet. Endhaltestelle war ein Indianerdorf in dem wir begutachten konnten wie die Seminolen-Indiander früher hier lebten. Außerdem bekamen wir unseren ersten Alligator (“Herb”) zu Gesicht. Bei der Rückfahrt machte unser Airboat-driver noch ein paar extra Runden und dan fuhren wir weiter.

Da wir noch mehr die ursprüngliche Natur sehen wollten verließen wir den Tamiami Trail und begaben und auf die unbefestigte 94. Diese war dann aber eine Dead End Straße und mit unserem Auto nicht passierbar, doch es hat sich dennoch gelohnt. Wir sahen weitere Alligatoren (gleich 4 auf einem Fleck), faszinierende Mangroven und jede Menge Urwald.

Nur eines war alles andere als angenehm: Mücken! Sie waren allgegenwärtig und sobald wir das Auto verlassen hatten fielen sie in Scharen über uns her.

Im weiterem Verlauf auf unserer Everglades-Tour ging es zum “Big Cypress Bend Broadwalk” ein 600m langer Holzsteg mitten im Urwald. Auf diesem wurden wir auch von Mücken gepflagt, doch wir trafen dort andere deutsche Urlauber die uns ein wirksames Mittel dagegen gegeben haben: Zigaretten.

Dann hatten wir genug von den Mücken und verließen den Nationalpark, mit einem kurzem Zwischenstop am “kleinsten Postamt der USA”.

Da wir für diese Nacht keine Unterkunft hatten steuerten wir den Myakka River State Park an um dort zu campen. Jedoch hatte dieser soeben geschlossen und wir fuhren zurück, wieder ans Meer um mal wieder am Strand zu nächtigen. Wir fanden auch eine sehr ruhige, nette Stelle auf Turtle Beach jedoch mussten wir nach einigen Stunden doch ins Auto zurückkehren, da es auch hier am Strand von Mücken wimmelte…

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